Baumaschinen müssen der europäischen Maschinenrichtlinie entsprechen. Insbesondere dem Anhang I ist absolut verpflichtend.

Beispiel Sicht:

 

Für das Inverkehrbringen von Maschinen in Europa sind die Anforderungen der europäischen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG zu erfüllen. Zu diesen Anforderungen gehört die Durchführung einer konstruktionsprozessbegleitenden Risikobeurteilung: „Der Hersteller einer Maschine (…) hat dafür zu sorgen, dass eine Risikobeurteilung vorgenommen wird, um die für die Maschine geltenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen zu ermitteln. Die Maschine muss dann unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Risikobeurteilung konstruiert und gebaut werden.“  

 

 


Viele Unfälle wären vermeidbar, wenn man sichere Maschinen mit ausreichenden
Sichtverhältnissen auf den Markt bringen würde, wie vom Gesetzgeber verlangt. Dies ist nicht der
Fall und die Behörden kommen ihrer Verantwortung nicht nach dies ausreichend zu
überwachen. Seit nunmehr 17 Jahren verlangt die Maschinenrichtlinie, dass wenn der Fahrer
keine ausreichende Sicht hat, technische Maßnahmen zur Sichtverbesserung angebaut werden
müssen. Nur dann darf der Hersteller das CE Zeichen anbringen. Es ist unberechtigt auf fast
jeder Maschine angebracht. Die Produktüberwachung lässt sehenden Auges zu, wie hier
Menschen auf grausamste Weise von unsicheren Maschinen zermalmt werden. 

Die Hersteller verzichten vielfach auf die Risikoanalyse, welche sie schon bei der Konstruktion der Maschine machen müssten. Der Käufer also der Betreiber muss bevor er die Maschine seinen Mitarbeitern überlässt auch eine Gefährdungsbeurteilung machen und die Maschine prüfen. Dies wird so gut wie gar nicht gemacht, der Betreiber ist damit auch hoffnungslos überfordert. Fachkräfte für Arbeitssicherheit die ihm dabei unterstützen sollen werden nicht in Anspruch genommen. 82 % der Baubetriebe sind Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeiter-

 

Vortrag von Horst Leisering BG BAU mit Aussagen die ich für mehr als fragwürdig halte