Die Erde rutschte: Arbeiter stirbt in Dußlinger Baugrube
Polizei vermutet schlecht gesicherte Wand
Rutschendes Erdreich verschüttete einen Arbeiter auf der Baustelle der neuen Dußlinger Sporthalle.
Rund 100 Rettungskräfte versuchten bei Temperaturen von bis zu 40 Grad vergeblich, den Mann lebend zu finden.
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Grauschleier über dem Ort
Die Sicherheit auf der Dußlinger Unglücks-Baustelle war auf fatale Weise vernachlässigt
Kein Verbau, keine Böschung: Wesentliche Maßnahmen für
den Arbeitsschutz fehlten nach Auskunft Beteiligter auf der
Baustelle der Dußlinger Sporthalle. Am Donnerstag wurde
dort ein Arbeiter verschüttet.
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Die Ermittlungen laufen: Viele Fragen zum Unglück auf der Dußlinger Baustelle – und das Ofterdinger Urteil
Bauarbeiter gehören zu den stark gefährdeten Berufsgruppen, Bau-Unfälle zu den schwer zu ahndenden Unglücken.
In Dußlingen scheint der Tod eines Arbeiters fahrlässig verursacht worden zu sein. Ein nicht unähnlicher Fall 2014 in Ofterdingen kostete den Verurteilten in diesem Jahr 6000 Euro.
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Viele Fragen zum Unglück auf Dusslinger Baustelle
Bislang laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Das bedeutet vor allem, im Geflecht der Verantwortung die Schuldigen am Tod des Mannes ausfindig zu machen. Dass Dußlingen kein rein tragischer Unfall war, legt für Beobachter bislang vor allem die Tatsache nahe, dass die fehlende Sicherheit auch für Laien absolut offensichtlich ist.
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"Eindeutig unzulässig"
Während die Strafverfolgungs-Behörden die Verantwortlichen ermitteln, gehen die Arbeiten auf der Dußlinger Baustelle weiter. Der Unglücks-Graben ist bereits wieder zugeschüttet.
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Absehbare Gefahr
Ein Jahrnach dem tödlichenBau Unglück in Dußlingen prüfen die Behörden noch immer
Vor genau einem Jahr stürzte ein Graben auf der Sporthallen Baustelle in Dußlingen ein und tötete einen38-Jährigen. Noch immer prüft die Staatsanwaltschaft,wer die Verantwortung für das Unglück trägt.
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